joe le taxi
September 24, 2005

es war wochenende, und meine busenfreundin fr.visa aus nrw, bzw. ursprünglich ebenfalls aus wi, war mal wieder auf heimatbesuch. und es war wie nicht anders zu erwarten einer dieser abende, an die man sich noch jahre lang erinnert. lustig waren wir unterwegs, sehr lustig wie wir fanden. es kommt ja nicht darauf an „wo“ man feiert, vielmehr mit „wem“ man feiert. also wir hatten unseren spaß. als uns gegen 5.30h allmählich die kräfte verließen, und ohnehin nix wirklich senationelles mehr von dieser nacht zu erwarten war, begaben wir uns wackelnd auf zu hohen schuhen nach hause. jetzt ein taxi, das wäre prima. aber weit und breit nix zu sehen. doch just erblickten wir eines. es schien frei zu sein. jedenfalls leuchtete auf dem dach nix wirklich verdächtiges. also wir schön stramm und zielstrebig drauf zu. türen hinten auf, wir steigen grundsätzlich immer hinten ein! nette begrüßung unsereseits, und im gegenzug ein fröhliches „gutenmorgen“ des taxifahrers, typisch immer dieser unterschwellige vorwurf bezunehmend auf die uhrzeit, oder? und dann nochmal schön von vorne durch die mitte geglotzt um sich die zerstörten fahrgäste anzuschauen. sehr kritischer blick. es kann los gehn`, alles klar. naja, dann folgte die sehr bestimmte ansage von fr. visa wo`s hingeht, erst mich zu mir, und dann weiterfahrt zu ihrem nachtdomizil. alles paletti. wir sprachen ab jetzt kein wort mehr. da ging nicht mehr allzuviel ohne hänger, also besser klappe halten. fr. visa wurde auf einmal komisch, irgendwie unruhig, und schaute mich etwas scheel an , war ihr schlecht? och, nö bitte nicht. mit uns vertrauten blicken, ohne es aussprechen zu müssen, wies sie mich auf gegenstände hin, die da so auf unserer sitzbank hinten mit uns herumlagen. da war ein buch, ne`zeitung, ein block und dairy, ne`angebrochene schachtel kekse. komisch. naja, bei mir angekommen, drückte ich fr. visa meinen anteil zum taxi noch in die hand, und war froh in mein bett zu kommen. kaum zu hause rief auch schon fr. visa an. und man kann es sich bestimmt schon denken, oder? naja, das vermeintliche taxi war gar keins. wir haben uns mal schön dreist und präsig in nen`beigen mercedes gesetzt. ne`klare routenbeschreibung abgegeben, und uns von der privatperson nacheinander heimfahren lassen.
an dieser stelle nochmal danke an den „taxifahrer“, er wollte nichteinmal geld für die tour.
gutenmorgen



Dezember 5, 2005 at 9:54
…bis hierhin war es ja schon wirklich schön…aber diese geschichte schießt ja bisher deutlich den vogel ab…fr. visa aus nrw…zitat von ihr “ ich will ein taxi…sofort ! “ fr. visa wird sich an diesen dem unterzeichner persönlich zugerufenen befehl noch erinnern…und dieser steht nicht in direktem zusammenhang mit der vorgetragenen geschichte. es mehren sich die zufälle…
Dezember 5, 2005 at 10:42
fr. visa gehört zu den frauen die „genau“ wissen was sie wollen, und vorallem „wann“ sie etwas wollen…
Dezember 6, 2005 at 10:17
wann genau ? neues aus kalau ? der unterzeicher ist fr. visa auch in keiner weise böse…sondern bewundert im gegenteil ihre chupze…unterzeichner hat aber hunger, da er wegen rückbesprechung dieser und anderer geschichten aus dem leben den pizzabestelltermin um eine stunde verpasst hat. gruß aus der küche…selbst ist der mann.
Dezember 6, 2005 at 10:18
unterzeichner natürlich. hungerfehler !