mosquito- attacke

November 3, 2005


das war eine richtig gute nacht. heute nacht. ich glaube alle im november noch lebende schnaken aus dem raum wiesbaden waren heute nacht bei mir zu hause. das waren nicht grade wenige. wegen dem oktober 2005. weil der ja so warm war. nehme ich mal an. anders kann ich mir das nicht erklären. bis noch vor wenigen jahren reagierte ich höchst allergisch auf die tiere. ich reagierte auf schnakenstiche, wie andere auf wespenstiche. die einstichstellen erinnerten bei mir an tennisbälle. an knallrote. ich hatte mal einen stich am arm. die schwellung war so groß, dass der arzt mir den ärmel meines sweatshirts aufschneiden musste. den arm hätte ich sonst nicht zur behandlung aus dem ärmel bekommen. gut, dass war wirklich auch ein extremfall. heute morgen erinnerte mich das was ich da an mir sah allerdings sehr stark an den zurückliegenden stich. das wirklich lästige ist aber gar nicht mal die optische entstellung. die beulen tun auch richtig weh. häufig wurde ich heute nacht wach. an schnaken dachte ich da anfangs aber nicht. erst als die katze zu höchstformen auflief. die katze ist ja sonst äusserst ruhig. heute nacht war sie allerdings alles andere als ruhig. sie rannte über tische und bänke. über mich. über meinen kopf. über meine beine und arme. sie liess nichts aus um die viecher zu erwischen. sie bekam sie aber anscheinend nicht. ich zähle an händen, hals und gesicht 8 stiche. nicht tennisball gross. noch nicht. auch ich versuchte dann die viecher zu erledigen. abgesehen von den folgen die die anrichten, empfand ich das ganze flugmannöver von denen auch als empfindliche lärmbelästigung. es erinnerte im tiefschlaf an eine battalion von kleinste hubschraubern die in den krieg zu ziehen gedachten. ich orientierte mich also mit meiner fliegenklatsche an der katze. ich selbst sah die viecher ja gar nicht. ohne erfolg. die waren alle zu flott unterwegs. sie bewegten sich in höhen die für mich unerreichbar waren. ich legte mich nach meheren versuchen wieder ins bett. es war ja schliesslich mitten in der nacht. ohropax in die ohren und decke über den kopf. und ruhe war. trügerische ruhe, schaue ich mich heute morgen an. an fr. müller und hr. schweiger: sehe ich am sa. noch so aus wie heute. bleibe ich zu hause. die stiche sehen aus wie riesige pickel. wie furunkel, oder abzesse. ich bin deformiert. das eine auge erkennt man an solches gar nicht mehr. es erinnert an einen sehschlitz. auch die ohnehin nicht winzige nase, hat an umfang das 3fache volumen angenommen. das sieht scheisse aus. wirklich. ich gehe jetzt in die apotheke, und hole mir etwas gegen die schwellungen und den unsäglichen juckreiz.

schnick schna(c)k schnuck

One Response to “mosquito- attacke”

  1. Zamperoni Says:

    Soloony, immer unbeirrt weiter schreiben… Das Schweigen der Lämmer einfach ignorieren!


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