glückskekse
Dezember 30, 2005

so. jetzt ist das jahr ja fast vorüber. die letzten tage waren äusserst anstrengend. fr. visa aus nrw, und alte freunde und bekannte waren zur weihnachtszeit in ihrer heimatstadt wiesbaden. weihnachten war ich im kleinen kreise meiner kleinen familie, und es gab wie jedes jahr am heiligen abend kartoffelsalat mit würstchen. hervorragend. sehr lecka. vorallem frau barbapapa hat sich mit ihrem kartoffelsalat mal wieder selbst übertroffen. kartoffelsalat mit mäuschenkartoffeln. mäuschenkartoffeln, müssen es auf jeden fall sein. später am abend als die lieben eltern schon sehr müde waren, trafen sich dann die alteingesessenen wiesbadener mit den aus wiesbaden weggezogenen zum alljählichen feiern der weihnacht im schlachthof ein. wie immer grandios. ein wirklich sehr schöner abend. sieht und trifft man die menschen aus der guten alten zeit, hört dazu dann streckenweise die damalige musik zu der wir schon in jüngeren jahren fröhlich getanzt haben, so ist es als wäre man emotional noch einmal knapp 20 jahre in die vergangenheit zurückversetzt worden. selbst fr. visa stoss zu etwas späterer uhrzeit noch dazu. darüber haben wir uns sehr gefreut. so waren wir alle unter einem dach, und fühlten uns alle rundum wohl. der abend endete gott sei dank auch ohne nennenswerte zwischenfälle. ohne stürze, ohne kaugummi im gesicht oder irgendwelcher für immer und ewig verlorengegangener wertgegenstände. sehr gut gemacht. der 1. feiertag wurde von allen der am abend zuvor anwesenden, in ruhe und besinnung verbracht. am 2. feiertag trafen sich die damen des harten kerns dann nocheinmal um die beschauliche zeit gebührend zu verabschieden. fr. visa, fr. müller, fr. mc cartney und ich. getroffen wurde sich gegen 19.00h. der ursprüngliche treffpunkt war leider noch geschlossen. so gingen wir einfach ins gegenüberliegende roczeck. ganz aussergewöhnliche abartige kneipe mit freundlicher bedienung. einer reihe trinkfester am tresen sitzender männer , geschmückt mit weihnachtlicher kopfbedeckung, begrüssten uns mit einem freudigen „HoHoHo“. sehr lustig, aber egal. nach dem dritten alkohlhaltigen getränk beschlossen wir weiterzuziehen. nächster stopp war der „jazzkeller“ in der schiersteinerstrasse. es hiess auch dort würden sich alte freunde treffen. der laden war aber, ausser dem besitzer und einer intakten lichtanlage vom feinsten, völlig leer. wir berieten uns wie es denn nun weitergeht. es wurde telefoniert und sich abgesprochen. doch ehe wir eigenständig einen entschluss fassen konnten, schmiess uns der besitzer aus seiner völlig leeren und nach schimmel riechenden bardisko, oder was auch immer dieser laden darstellen sollte, raus. sehr nett. frohe weihnachten dann auch. naja. es ging dann ins zentrum. nachdem wir vor vier geschlossenen lokalitäten aufliefen, und von mächtigem durst gepenigt durch’s wiesbadener schneetreiben geirrt waren, fanden wir uns letztendlich im plan-b ein. sofort gemütliche sitzgelegenheit gefunden, und schnell getränke bestellt. später stiessen noch bekannte männer vom weihnachtsabend hinzu. hr. küster und hr.schumann. ich beschäftigte mich ab diesem zeitpunkt mal etwas genauer mit hr. schumann, der schon zwei tage zuvor ein latentes interesse bei mir geweckt hatte. gegen 4h wurde der abend dann aufgrund der ladenschlusszeiten geschlossen. schade. sehr schade. aber es gibt ja noch privaträume. auch nach diesem abend wurde dann abermals ein tag schonzeit eingelegt. gestern dann war ein kleiner stadtbummel mit hr. schumann verabredet. mit anschliessendem besuch der eisbahn im wiesbadener kurpark. glühwein und bratwurst. einkehren in die beste kneipe der altstadt, sowie dönerladenbesuch und absacker im chat d’or. abgerundet wurde dieser sehr schöne tag dann noch durch einen geschenkten selbstgebackenen keks mit schriftsatz. vielen dank hr. schumann, dass war wirklich sehr süss. so, und morgen ist dann silvester und fr. müller und ich sind noch völlig planlos wie und wo dieser letzte tag in diesem jahr gefeiert werden soll. keine ahnung, aber gefeiert wird. bestimmt!
juhu
damenrad
Dezember 23, 2005

ich glaube ich bin wieder gesund. zumindest esse ich gerade eine portion pommes mit reichlich remouladensosse. mhh, leckka. am besten schmeckt es mir, wenn die pommes beginnen die remouladensosse in sich aufzusaugen, so ein tick matschig werdend. mhhhh, leckka! als ich gestern diese, und andere gesunde und ungesunde lebensmittel einkaufte stellte ich etwas bedenkliches fest. normalerweise nehme ich, wenn ich alleine einkaufen gehe, mein hässliches mintgrünes damenrad mit fahrradkorb. da kann ich dann schön die tüten in den korb legen und die anderen an den lenker hängen. sieht halt etwas assig aus, so als wollte ich mir ein warmes plätzchen suchen. besser aber, als alles tragen zu müssen. gestern ging ich mal ohne rad los. habe für meinen einkauf 2 grosse tüten genommen. in jede hand eine. ja, und als ich mit den dingern in der hand den laden verlassen wollte, stellte ich folgendes fest: ich bin zu klein für die grossen tüten, bzw. die grossen tüten sind zu lang für mich. am ausgestrecktem arm hingen die bis auf den boden. die waren zudem auch noch sau schwer. naja, und so trug ich die dinger mit leicht angewinkelten armen, halb schleifend zu mir nach hause. heute habe ich muskelkater. ob die hersteller dieser tüten im vorfeld so’ne mind. grösse des gängigen tütenträgers ermittelt haben? wenn ja, dann wahrscheinlich ab einer körpergrösse von 1,60m . ich bin nämlich nur 1,59m gross. ein zentimeter hat auch in etwa gefehlt. 1cm kann hier also schon viel ausmachen, und nicht nur in diesem fall. ich nehm’ das nächste mal auf jeden fall wieder das hässliche rad.
zu klein
verschlafen
Dezember 21, 2005

heute morgen ging bei mir ja gar nix. so müde und schlapp war ich ja ewig nicht mehr. zumindest nicht nach 10std. schlaf. naja. ich wollte ja eigentlich noch mal in die stadt. das wetter war ja heute äusserst nett, also log ich mir absolutes wohlbefinden und höchste motivation vor. das hielt genau bis 11.00h an. ich wurde und wurde nicht wacher. kaffee. red bull. keine wirkung. also dachte ich mir, bringt ja alles nichts. und hab’ mich einfach nochmal hingelegt. geschlafen habe ich dann bis 14.00h. an meinem zustand hatte sich aber immer noch nichts verändert. immer noch schlagkaputt. ich beschloss das in die stadt gehen auf morgen zu verschieben. was solls, habe ja frei. jetzt habe ich nochmal 3 std. geschlafen. das gibt’s doch nicht. immer noch müde. vielleicht habe ich ja jetzt die schlafkrankheit? naja, ich denke bis 22.00h schaffe ich es noch, und dann ist schicht. dann werde ich einfach nochmal schlafen, und hoffen morgen früh wieder fit zu sein, endlich in die stadt zu gehen. das wär mal was.
gute nacht
haarsträubend
Dezember 19, 2005

ich leide. es fing mit übelkeit und magenschmerzen an. ein lautes grummeln war permanent aus der mitte meines bauches zu hören. so laut, dass die katze jedesmal erstaunt zu mir rüberschaute. ein gefühl, eines riesen grossen loches in der magengegend. nach dem grummeln dann, ein wellenartiges ziehen und verkrampfen. dann, 10min. ruhe. danach ging das ganze wieder von neuem los. ätzend. seit 2 tagen geht das nun schon so. es könnte mit vergangenem donnerstag zusammenhängen. könnte. glaube ich aber nicht. und seit heute fühle ich mich total krank. mich fröstelt es schon den ganzen tag. ausserdem habe ich kopfweh, ach ja und leichte gliederschmerzen. und überhaupt, elendig geht es mir. ja. ich tue mir etwas leid. eigentlich müsste ich dringend mal in die stadt. heute gings nicht, nur geschlafen. zumal das wetter auch fürchterlich war. schnee, regen, schneeregen, schnee…berichten mir freunde in diesen tagen von ihren weihnachtseinkäufen, so wird es mit jedem tag mehr, sicherlich nicht leerer in den geschäften werden. hr. vogel fragte mich heute als ich am briefkasten war, wann’s denn nach schweden geht. hä? schweden? wieso? fragte ich. er meinte, ich sei doch schwedin! aha?! nee! bin ich nicht! ach,so!? dachte er aber… total bekloppt der typ. eklig. apropo, eklig. letztens als ich aus dem fenster schaute, sah ich etwas komisches aussen auf dem fensterbrett liegen. sah aus wie haarsträhnen. nee…dachte ich, kann ja nicht sein…ich schaute nochmal genauer hin. es waren nicht grade wenige haare. 90% grauanteil, ca.3cm lang, 4-6 strähnen. mir war dann sofort klar das die von dem da oben kommen. hr. vogels babbige haare. ihhhgittihhhgitt. ich konnte da nicht mehr hinschaun’. als es dunkel war hab ich dann das fenster aufgemacht. ohne hinzuschauen und darüber nachzudenken was ich da gerade entferne, eine komplett gefüllte giesskanne über die gsamtlänge des fenstersims geleert. wah! fenster zu! dieses nicht darüber nachdenken was man gerade tut, und vorallem das nicht genaue hinschauen, hilft beim entfernen ekliger dinge. finde ich. so zum beispiel bei dem noch magenwarmen-thunfisch-erbrochenem meiner, in diesen momenten nicht ganz so niedlichen, katze. das geht dann so. stelle aus dem augenwinkel anvisieren, atmung stoppen, das ganze mit einem der katzenlappen aufnehmen, und zack weg damit ins klo. ziehen. durchatmen. stelle reinigen. fertig. arme katze, denke ich dann. ist ja nur (m)ein tierchen. aber das mit den haaren von hr. vogel. nee, fand ich echt richtig, richtig ekelig. auch wenn er im nachnamen ein tierchen trägt. sowas braucht kein mensch. jetzt ist mir wieder etwas übel…
nicht drüber nachdenken…la,la,laa,laaa
appell an das vergessen
Dezember 17, 2005

tag eins nach der blamage. es war am donnerstag, ein abend ganz nach unserem gusto. fr. visa aus nrw war auf kurzvisite im heimischen wiesbaden. fr. pfeffer gedachte in ihren geb. zu feiern. im kleinen rahmen. da uns hr. concierge de pudel zu heissbegehrten karten an diesem abend verhalf, konnte wir drei mädels stilvoll in fr. pfeffers geb hineinfeiern. das gestüt renz lud in geschlossener gesellschaft zum 2jährigen clubbestehen. wir trafen gegen 21.00h dort ein. die veranstaltung war zu diesem zeitpunkt noch alles andere als gut besucht. so konnten wir uns plätze in der ersten reihe sichern, direkt an der quelle. wir platzierten uns an der bar. taktisch kluge plätze. den welcome’s drink zügig geleert, fuhren wir fort mit sekt. sekt. gin tonic. bier. der laden füllte sich, und wir uns auch. die creme de la creme bot sich ein stell dich ein. alles was rang und namen hatte war vor ort. ist es doch immer das gleiche spiel. zu nüchternen stunde ist alles sehr verhalten, und je mehr alkohol fliesst umso ausgelassener wird die stimmung. es ist immer das selbe. wir drei hatten auf jedenfall mal wieder viel spass. wir sassen wie die hühner auf der stange auf unseren barhockern. hätte man uns ab 21.00 ausgiebig beobachtet, so hätte man deutlich die auswirkung von alkohol auf das menschliche verhalten studieren können. um 24.00h war es dann soweit. fr. pfeffer’s geb. ich hatte einige zeit vor diesem zeitpunkt versucht dem dj ein „happy birhday“ liedchen aus den rippen zu leiern. vergeblich. er sei eigens aus new york eingeflogen worden, und so was hätte er nun wirklich nicht im programm. so was. ich sagte nur zu ihm, dass es mir relativ egal sei aus welcher weltmetropole er ins piefige wiesbaden gefunden hatte, und ärgerte mich ein wenig über dessen überheblichkeit. also gab es um 24.00h für fr. pfeffer kein „happy birthday“, allerdings einen italienischen opern-ausszug. ein junger mann, schmächtig und klein, sang stimmgewaltig wie der grosse pavarotti, zu all unserer überraschung eine arie vom feinsten. unglaublich. zum geb. gab es dann noch auf kosten des hauses eine flasche champagner, sowie diverse wodka-maracuja shots. die uns damen letzendlich auch fast den rest gaben. aber nur fast. wir tanzten ausgelassen zu der musik des eigens aus new york angereisten dj’s. fr. pfeffer verabschiedete sich dann relativ frühzeitig, musste sie doch auch am freitag noch feierfest sein. fr. visa und ich, vergnügten uns dann ohne sie weiter. gegen 2.00h dann überedete ich fr. visa doch noch eine andere veranstaltung an diesem abend aufzusuchen. wir fuhren also zur boogie night. der laden brummte, und das an einem donnerstag in wiesbaden. sehr verwunderlich. ich hoffe nur, dass dort alle anderen gäste ähnlich betrunken waren wie wir. als ich gegen 3.00h beim ausgelassenen tanzen mit meinen zu hohen schuhen seitlich wegzurutschen drohte, versuchte ich diesen fall…so fr. visa, die das szenario beobachtete…mit einer aussagekräftigen gesichtsmimik aufzuhalten, bzw. auszubalncieren. was mir aber leider nicht mehr gelang. kennt man den schlachthof, so ist dort ein fall zu boden, mit einem sturz in die kloake vergleichbar . man half mir wieder auf, und ich hoffte inständig, dass das bitte niemand gesehen hat. völlig vermessen dieses anzunehmen. ich sah aus wie sau. fr. visa vergnügte sich unterdessen nonverbal mit einem hervorragend aussehenden jüngling. nein,.. sie flirteten nur! ich suchte nun lieber sicheren halt auf einer feststehnden sitzgelegnheit. gegen 4.30h gingen dann die lichter an. ganz schlechtes zeichen. aufgrund der anhaltenden fröhlichen stimmung, beschlossen wir noch mit anderen gutgelaunten menschen zu einem bekannten zu fahren. wohnte dieser sowieso direkt bei mir um die ecke. dort angekommen, hörten wir musik, unterhielten uns noch über dinge die wir heute nicht mehr wissen. und irgendwann schliefen wir alle verteilt über sofas und sessel ein. gegen 8.00h wachte ich auf. ich wusste ich sollte schnellstens diese lokation verlassen, und richtung heimat maschieren. was ich dann auch tat. gepeinigt von übelsten kopfschmerzen, überlegte ich die 300m mit einem taxi zurückzulegen. da allerdings auf den strassen schon das leben pulsierte, es war ja erst freitag und nicht wie ich annahm sa. oder so., entschloss ich mich den kurzen weg zu fuss zu absolvieren. ich lief also an meinem stammkiosk vorbei. der inhaber grüsste mich freundlichst mit einer handbewegung. es regnete und stürmte gewaltig. es war schon halbwegs hell, und mir kamen erstaunlich viele menschen entgegen. zu hause angekommen. ging ich schnurstracks ins bad und entledigte mich meiner völlig verdreckten kleidung, dann schminkte ich mich ab. was ich dann bemerkte war nicht mehr feierlich. während ich anfing mein gesicht zu waschen, spürte ich wie sich ein fremdkörper von meiner wange löste. hä? was war das denn bitte? da ich mein waschbecken mit einem schutzsieb versehen habe, schaute ich gleich nach. es war ein kaugummi. da lag ein kaugummi im waschbecken. ein kaugummi, aus meinem gesicht. ein kaugummi, der anscheinend beim einschlafen aus dem mund viel. ein kaugummi, auf dem ich dann wohl etwas länger rumgelegen haben muss. ein kaugummi, der an meiner wange haften blieb. ein kaugummi auf meiner wange, den ich ca. 300m lang nicht bemerkte. nicht einmal spürte. ein kaugummi den ich wohl komplett die 300m meter mit mir auf der backe nach hause getragen hatte. das glaube ich ja nicht. wie peinlich ist das denn. da läuft eine völlig verdreckte und restalkoholisierte, rein optisch in starke mitleidengeschaft gezogene mittdreissigerin morgens gegen 8.00h im oberen westend wiesbadens, mit ne’m kaugummi im gesicht rum. das ist schlimm, das ist traurig, das ist erbärmlich. ich schäme mich zutiefst. vor allem aber frage ich mich, ob das freundliche winken des kioskinhabers in kopfnähe, evtl. irgendetwas mit dem kaugummi in meinem gesicht zu tun’ hatte? es wäre zumindest möglich…
airwaves cherry menthol
nee, oder?
Dezember 9, 2005
das glaub’ ich ja nicht…
http://www.weg-mit-kevin.de/
traumdeutung
Dezember 9, 2005

ich träume zur zeit komische sachen. vorgestern von dem käse. heute nacht von capri-sonne. und zwar von einer überdimensional grossen capri-sonne. es gibt doch häufiger mal so sonderaktionen. da gibt’s dann z.b. ne’ 1m lange toblerone, oder ein 2kg nutella glas. sowas halt. so war auch die capri-sonne heute nacht, riesen gross. die war mal bestimmt so 1,50m lang. die habe ich dann auch gekauft. allerdings war der strohalm leider viel zu kurz, wie an den regulären capri-sonne’n halt. darüber habe ich mich dann ziemlich geärgert. kauf ich nie wieder, träumte ich weiter. das war’s dann. was wollte mir der traum damit wohl sagen, bzw. was verarbeitete ich da heute nacht?
zu kurz
alkohol
Dezember 9, 2005

ich habe eben einen test gemacht. ich bin erschrocken!
aber macht ihn mal ruhig selbst, ihr werdet schon sehen….
http://www.drugcom.de
Mein Testergebnis:
Du achtest darauf, nicht zu häufig Alkohol zu trinken. Allerdings hast du beim letzten Mal eine Menge getrunken, die bereits eine kritische Grenze überschreitet. Frauen wird empfohlen nicht mehr als 20 g reinen Alkohol an einem Tag zu trinken. Das sind ungefähr zwei kleine Biere (je 0,25 l) oder zwei Gläser Wein (je 0,1 l). Wenn man regelmäßig trinkt und dabei diese Grenze überschreitet, hat man mittelfristig mit gesundheitlichen Folgen zu rechnen.Du scheinst dich auch häufiger mal zu betrinken. Zugegebenermaßen betrinken sich viele Menschen hin und wieder mal, aber das macht es nicht harmloser. Möglicherweise hast du es schon 100-mal gehört, aber jeder Alkoholrausch führt zum Verlust von Gehirnzellen. Wer sich regelmäßig betrinkt, hat mit einem schlechter werdenden Gedächtnis und verminderter Intelligenz zu rechnen. Viele Unfälle – nicht nur im Straßenverkehr – gehen auf das Konto von Alkoholräuschen.
Der Test hat weitere kritische Punkte bei dir entdeckt, auf die du achten solltest:
Aus deinen Angaben geht hervor, dass du in der letzten Zeit mal unter Alkoholeinfluss warst, als es besser gewesen wäre, völlig nüchtern zu sein. Hierzu gehören Situationen, in denen du dich konzentrieren oder etwas leisten musst, also im Straßenverkehr, in der Uni, während der Arbeit oder beim Sport. Übrigens: Der Führerschein kann dir auch weggenommen werden, wenn du alkoholisiert Fahrrad fährst.Alkohol trinken bedeutet für dich: Spaß haben. Für manche Menschen gehört der Alkohol ja zur Party wie der Senf zur Bratwurst. Dabei solltest du aber trotzdem nicht den Überblick über deinen Konsum verlieren. Gerade wenn es mal etwas mehr wird, kommt es auf die „richtige“ Trinkstrategie an. Zum Beispiel ist es ratsam, zwischendurch mal ein Bier weniger und stattdessen was Alkoholfreies zu trinken.
Wir empfehlen dir:
Risikoarm Alkohol trinken bedeutet in erster Linie Konsum auf einem niedrigen Level. Du solltest daher darauf achten, die oben beschriebene Trinkmenge nicht zu überschreiten.Deinem Gehirn zuliebe solltest du vor allem das häufige Betrinken reduzieren bzw. möglichst ganz vermeiden. Und wenn es doch mal mehr wird, empfehlen wir dir, zwischendurch auch alkoholfreie Getränke zu trinken.Weitere Tipps zum risikoarmen Trinken von Alkohol findest du in den FAQ zu Alkohol. Solltest du Fragen haben, die dir in druginfo nicht beantwortet werden, dann kannst du dich unter drugtalk anonym vom drugcom-Team beraten lassen. Check yourself.
ofenkäse
Dezember 8, 2005

mir ist schlecht, und ich habe hunger. ich hatte noch einen ofenkäse im kühlschrank. der stank dermassen erbärmlich vor sich hin. jedes mal wenn ich den kühlschrank öffnete sprang mich der geruch dieses käses an, und verbreitete sich blitzartig in der ganzen küche. letzte woche packte ich das ding in eine tüte und verschloss diese, so gut wie’s ging. er stank selbst durch die tüte hindurch, unglaublich. heute nacht habe ich von diesem käse geträumt. in dem traum war mein papa zu besuch. und irgendwie wollte ich ihm diesen käse schenken. er wollte ihn aber nicht. wofür ich mich ein wenig schäme, ich wollte den käse glaube nur verschenken, weil ich nicht wollte das er bei mir weiter rumstinkt. war ja auch nur ein traum. heute morgen dachte ich mir dann, als ich die milch aus dem kühlschrank holte, der muss heute weg. das kann so nicht weitergehen. ich hatte schonmal so einen ofenkäse, zwar von einem anderen hersteller, aber die können sich ja nicht soviel nehmen. dachte ich. also schob ich ihn vorhin dann in den backofen. schnippelte gemüse, obst und weissbrot. dann war er fertig. puhh, der roch aber ganz schön streng. naja. der roch nicht nur so. den konnte ich kaum essen. bei jedem bissen musste ich husten. der brannte richtig im hals und in der nase. der stank erbärmlicher als je zuvor. ich dachte, ich lass den mal noch ne’ weile abkühlen. damit er sich beruhigt. zehn min. später dann ein erneuter versuch. boahhh, nee das ging ja gar nicht. ich überlegte ob der velleicht nicht mehr gut war? wie lange hatte ich den eigentlich schon? ich schaute auf das haltbarkeitsdatum. das war aber sowas von verdruckt, dass man rein gar nicht’s mehr erkennen konnte. habe ihn dann eben weggeschmissen. jetzt sitze ich hier vor einem teller mit klein geschnittenem gemüse, obst und weissbrot.
toll
koffer und andere altlasten
Dezember 7, 2005

ja. was soll ich dazu sagen. ich habe noch einen koffer bei meinem ex. hr. korn nutzte meinen koffer einst für seine weltreisen. dann war die beziehung zu ende. der koffer, sowie andere dinge von mir verweilten weiter in seinen räumlichkeiten. nur zu. im laufe des letzten halben jahres habe ich nichts von dem was von mir noch dort übriggeblieben ist, vermisst. rein gar nichts. einst stand die übergabe des koffers kurz bevor. hr. korn behandelte mich zu dieser zeit, so meine rein subjektive empfindung, sehr befremdlich. mehrere versuche auch ihn in die harmonische riege meiner exfreunde einzureihen, scheiterten. ich respektierte das. zog aber auch für mich meine konsequenzen daraus. dann war funkstille. ich denke für mich die einzig wahre lösung. zuviel ist schiefgelaufen. wie dem auch sei. urplötzlich platzte hr. korn gestern mit einem freundlichen nikolausgruss und dem thema koffer wieder in mein leben. ich gab ihm zu verstehen, den koffer nicht gebrauchen zu können. meine wohnung ist zu klein. zumal andere sachen den raum des einst herumstehenden koffers eingenommen haben. und überhaupt ist im letzten halben jahr ein neuer koffer in mein leben getreten. hr. korn hat platz. im keller zwar, aber das wäre völlig ok. für mich, für den koffer und ich denke auch für ihn. zumal noch zwei grössere möbelstücke von mir in diesem keller lagern, die ich unmöglich hier unterstellen könnte. diese könnten durchaus auch weiter dort verweilen, meinte hr. korn. das ist sehr nett. aber, der koffer sollte zu mir. am besten heute noch. ich habe zuvor in meinem leben in einem gespräch noch nie so oft das wort koffer ausgesprochen und gehört, wie in dem mit hr. korn. irgendwann sagte ich nur noch der kack-koffer. er gab sich mit meinem vorschlag nicht zufrieden den koffer einfach auch im keller zu deponieren. versteh ich nicht, aber gut. ich werde den koffer jetzt ab dem 15. januar 2006 holen. und den rest auch. da habe ich ja dann platz. ich denke wenn dann alles, und dann ist ruhe. zufrieden war er mit diesem lösungsvorschlag zwar nicht, aber er willigte ein. so ist er, so war er. ja, und das ist auch gut so.
peace
bonitos
Dezember 7, 2005

bis eben noch mit fr. müller telefoniert. kindheits-erinnerungen ausgetauscht. aufhänger war die kinderschokolade. was es früher gab, und heute nicht mehr. da vielen mir doch tatsächlich wieder „bonitos“ ein. die waren wie smarties, nur mit gesicht. ach. das waren noch zeiten. naja, es ging auch um kindliche wutanfälle, solche bei denen man glaubte es zereisst einen gleich. oder z.b. ein einziges mal das letzte wort zu haben, bzw. nicht nachgeben zu können, sich kleine machtkämpfe mit den lieben eltern liefern. seine grenzen ausloten. aus dem spielchen habe ich mir so manche tage und wochen fernsehverbot eingehandelt. es dauerte seine zeit die doch auch in meinem elternhaus bestehenden hierarchien manchmal einfach hinzunehmen. über fr. müller wurde sich wohl häufiger mal lustig gemacht, wenn sie schmollte, oder man ignorierte sie. ich kann mich auch erinnernn, dass mein papa mich mal eine zeit lang ignorierte. er beachtete mich gar nicht, als wäre ich nicht da. das fand ich ganz schlimm. schlimmer als fernsehverbot.. aber im grunde war ich ganz zufrieden, glaube ich. ja doch, im nachhinein haben das meine eltern ganz gut mit mir hinbekommen. merci. auch habe ich heute wieder etwas dazugelernt. in rambach gibt es sonnenuntergänge die erinnern an „jenseits von afrika“, kaum zu glauben aber wahr…bei mir geht jetzt auch mal die sonne unter…
smarties
der speck muss weg
Dezember 5, 2005

gerade spielen sich hier bei mir zu hause dramatische szenen ab. die katze hat hunger. die katze macht seit letzten sa. diät. ich kann das kaum ertragen dieses geweine. sie sitzt permanent in meiner unmittelbaren nähe, quasi vis a vis. und starrt mich an. schaue ich zurück, heult sie regelrecht auf, erbärmlich fordernd maunzt sie mir irgendetwas entgegen. das geht jetzt schon seit 22.00h so. sobald ich mich in der wohnung irgendwo hinbewege folgt sie mir. auf schritt und tritt habe ich die katze an der ferse. ich mache das mit der diät ja nicht um sie zu quälen. letztes jahr wog sie noch 5kg, und letzte woche wog sie dann tatsächlich 6kg. bei 5kg sagte der tierarzt ja noch das wäre grade noch so ok. jetzt hat die doch innerhalb von einem jahr ein ganzes kilo zugelegt. das ist bei einem tier von der grösse echt viel. zu viel. als ich dann neulich bei ihr am bauch eine kahle stelle im fell entdeckte, und mich fragte woher die wohl kommt. da war mir klar, dass die vom putzen kommen muss. wenn jemand katzen kennt, dann weiss man das die ziemlich viel zeit und sorgfalt in ihre körperpflege stecken. so auch ginger. jedoch ist sie durch den etwas dicken bauch in ihrem putzradius eingeschränkt. sie putzt so wohl vornehmlich die eine stelle an ihrem bauch an die sie noch dran kommt. ach, mensch. das tat mir ja irgendwie leid als ich das sah. da stellte ich mir vor wie es wäre, könnte ich beim duschen nicht …. nein, das ist nicht schön. und da sie das ja nicht wirklich entscheiden kann wieviel sie fressen kann bis sie wieder an ihren ganzen bauch rankommt, muss ich das eben entscheiden. ich gab der katze in der vergangenheit wirklich nicht so viel zu fressen. wirklich nicht. portionen, pi mal daumen. in etwa immer gleich viel. in etwa. manchmal aber wohl dann doch, aus schlechtem gewissen heraus.. weil man den ganzen tag, oder die nacht nicht zu hause war… eben auch ein ticken mehr. und sie ist halt auch eine wohnungskatze, und die wohnung bietet jetzt leider nicht gerade viel strecke am stück. die einzige am stück strecke misst ca.6m in der geraden zum durchstarten. und dann ist aber auch schon wieder schluss. seit sa. werden die portionen mit der briefwaage meines opas auf’s gramm genau abgemessen. und es gibt keine schlechte-gewissen- extras mehr. ich denke ein kilo muss runter. das wäre ganz gut. ich gehe jetzt schlafen, dann geht die katze auch immer schlafen. schlafen ist in dem fall das beste. ein exfreund von mir hatte während seines studiums extreme finanzielle durststrecken zu überwinden. manchmal so schlimm, dass er nichts zu essen hatte. nein, hier ist kein wirkliches mitleid angebracht, denn für zigaretten hat’s immer gereicht. naja, auf jedenfall ist der dann abends immer ganz früh ins bett gegangen und meinte das hilft gegen das lästige hungergefühl. schlafen gegen hunger!? hm, naja…ich wünsche es ihr.
gute nacht ginger
warum?
Dezember 5, 2005

so ist das jetzt also. raider heisst schon lange twix. brauner bär verschwand eines tage komplett vom markt, und tauchte eines tages revivalmässig wieder auf. dolomiti wurde irgendwann klammheimlich geschmacklich und farblich umgebaut. ich fand’s vorher viel, viel besser. zumindest den unteren waldmeister bereich. früher gab’s doch auch mal „treet’s“. wo sind die eigentlich geblieben ? naja. jetzt haben die der kinderschokolade ein neues design verpasst. also, das sieht doch jetzt kein deut besser aus, oder? vorhin habe ich erfahren, dass der junge auf der neuen packung „kevin“ heisst. da braucht man ja dann eigentlich auch nicht’s mehr zu sagen. naja, der arme kerl kann ja nichts dafür. auf jeden fall habe ich mir vorhin noch zusätzlich eine „alte“ packung gekauft. wird wohl die letzte gewesen sein. schade.
kevin forever



