koffer und andere altlasten
Dezember 7, 2005

ja. was soll ich dazu sagen. ich habe noch einen koffer bei meinem ex. hr. korn nutzte meinen koffer einst für seine weltreisen. dann war die beziehung zu ende. der koffer, sowie andere dinge von mir verweilten weiter in seinen räumlichkeiten. nur zu. im laufe des letzten halben jahres habe ich nichts von dem was von mir noch dort übriggeblieben ist, vermisst. rein gar nichts. einst stand die übergabe des koffers kurz bevor. hr. korn behandelte mich zu dieser zeit, so meine rein subjektive empfindung, sehr befremdlich. mehrere versuche auch ihn in die harmonische riege meiner exfreunde einzureihen, scheiterten. ich respektierte das. zog aber auch für mich meine konsequenzen daraus. dann war funkstille. ich denke für mich die einzig wahre lösung. zuviel ist schiefgelaufen. wie dem auch sei. urplötzlich platzte hr. korn gestern mit einem freundlichen nikolausgruss und dem thema koffer wieder in mein leben. ich gab ihm zu verstehen, den koffer nicht gebrauchen zu können. meine wohnung ist zu klein. zumal andere sachen den raum des einst herumstehenden koffers eingenommen haben. und überhaupt ist im letzten halben jahr ein neuer koffer in mein leben getreten. hr. korn hat platz. im keller zwar, aber das wäre völlig ok. für mich, für den koffer und ich denke auch für ihn. zumal noch zwei grössere möbelstücke von mir in diesem keller lagern, die ich unmöglich hier unterstellen könnte. diese könnten durchaus auch weiter dort verweilen, meinte hr. korn. das ist sehr nett. aber, der koffer sollte zu mir. am besten heute noch. ich habe zuvor in meinem leben in einem gespräch noch nie so oft das wort koffer ausgesprochen und gehört, wie in dem mit hr. korn. irgendwann sagte ich nur noch der kack-koffer. er gab sich mit meinem vorschlag nicht zufrieden den koffer einfach auch im keller zu deponieren. versteh ich nicht, aber gut. ich werde den koffer jetzt ab dem 15. januar 2006 holen. und den rest auch. da habe ich ja dann platz. ich denke wenn dann alles, und dann ist ruhe. zufrieden war er mit diesem lösungsvorschlag zwar nicht, aber er willigte ein. so ist er, so war er. ja, und das ist auch gut so.
peace
bonitos
Dezember 7, 2005

bis eben noch mit fr. müller telefoniert. kindheits-erinnerungen ausgetauscht. aufhänger war die kinderschokolade. was es früher gab, und heute nicht mehr. da vielen mir doch tatsächlich wieder „bonitos“ ein. die waren wie smarties, nur mit gesicht. ach. das waren noch zeiten. naja, es ging auch um kindliche wutanfälle, solche bei denen man glaubte es zereisst einen gleich. oder z.b. ein einziges mal das letzte wort zu haben, bzw. nicht nachgeben zu können, sich kleine machtkämpfe mit den lieben eltern liefern. seine grenzen ausloten. aus dem spielchen habe ich mir so manche tage und wochen fernsehverbot eingehandelt. es dauerte seine zeit die doch auch in meinem elternhaus bestehenden hierarchien manchmal einfach hinzunehmen. über fr. müller wurde sich wohl häufiger mal lustig gemacht, wenn sie schmollte, oder man ignorierte sie. ich kann mich auch erinnernn, dass mein papa mich mal eine zeit lang ignorierte. er beachtete mich gar nicht, als wäre ich nicht da. das fand ich ganz schlimm. schlimmer als fernsehverbot.. aber im grunde war ich ganz zufrieden, glaube ich. ja doch, im nachhinein haben das meine eltern ganz gut mit mir hinbekommen. merci. auch habe ich heute wieder etwas dazugelernt. in rambach gibt es sonnenuntergänge die erinnern an „jenseits von afrika“, kaum zu glauben aber wahr…bei mir geht jetzt auch mal die sonne unter…
smarties


