loslassen !

März 23, 2006


heute kam endlich das ladekabel, zwar hatte mir mein papa sein akku geliehen, aber das war dann auch ganz schnell wieder leer. jetzt ist wieder alles bestens. schon erschreckend wie sehr solches gerät zur gewohnheit wird. wenn man’s dann nicht mehr hat, macht sich der verlust erst in seinem ganzen ausmaß bemerkbar. wie bei so vielen anderen dingen auch, die einfach immer da sind und dann auf einmal nicht mehr. häufig kann man dann das erstmal abhandengekommene, auch nicht einfach nachkaufen… und schon gar nicht, ist meißt dann danach alles wieder wie immer. es sei denn es handelt sich um ein einfaches, seelenloses ladekabel. ich habe so einen neuen „freund“ mit dem habe ich mich heute mal über solche dinge unterhalten. also über dinge, bei denen man das gefühl hat, ohne sie nicht leben zu können. ladekabel spielten bei dem gespräch natürlich keine wirkliche rolle. er aber meinte, zb. „wahre liebe“, kennzeichne sich durch ein solches gefühl aus. ein gefühl, es ohne den anderen nicht aushalten zu können. ich weiß nicht ob er da recht hat, bzw. kann man da ja auch nicht von recht, oder unrecht sprechen. natürlich kann man auch nicht die liebe mit gegenständen vergleichen. aber, ich möchte mich weder von einem menschen, noch von einem gegenstand gerne abhängig machen. das gefühl bewahren, zur not auch wieder ohne „dem“ anderen, relativ glücklich durchs leben zu gehen. naja, ich weiß nicht so genau. ich glaube es ist einfach besser sich von „dingen“ nicht zu abhängig zu machen. und schon mal gar nicht von nem ladekabel. das geht gar nicht! man kann es ja vermissen, aber man sollte nicht sein glück in „dem“ anderen suchen, und es schon gar nicht „davon“ abhängig machen. egal ob von nem’ gegenstand, oder auch von einem anderen lebewesen. das klingt so kalt und gefühllos… hm, muß ich glaube nochmal drüber nachdenken…aber,

„lieben heißt ja auch, loslassen können“

kabelbrand

März 21, 2006

kein strom
das akku leer
kein notebook mehr
der blog bleibt leer!

kommt das neue kabel ganz geschwind
dann schreib ich weiter
ganz bestimmt!


alles schall und rauch

voll mond

März 14, 2006


aufgefallen das es jetzt morgens schon ziemlich zeitig richtig schön hell ist? mir ja, ich kann davon ein liedchen singen. habe ich nämlich keine wirkliche verdunklungsoption an meinen fenstern. die recht kleine wohnung hat aber eine ganze menge fenster, dafür das sie so klein ist, sind es 7 fenster an der zahl. nicht schlecht. nur, will man mal ohne schlafmaske schlafen. problematisch vorallem im sommer, auch wenn wie heute vollmond ist. der mond scheint hier direkt durchs fenster, genau auf mein bett. so wie jetzt grade, macht er das immer. ich mag es nicht, wenns hell ist und ich schlafen muss. also muss die schlafmaske her. da bin ich eigenartig, wie in anderen dingen manchmal auch. ich bilde mir ein, dass ich ist es heller als stockdunkel, nicht schlafen kann. ja. mich stört es hier in dem süßen haus in dem ich wohne schon, wenn jemand im hof licht anmacht. dann ist das, als würde man meine nachtlampe anmachen. von sowas werde ich wach. an dem vollmond ist aber nunmal nichts zu ändern. der ist jetzt da, und hier ist es hell. ich werde dann zur schlafmaske greifen, wenn ich ohne nicht einschlafen kann. ist dann mal vollmond, liege ich oft im bett und gucke mir ihn an. dem mond sagt man ja so manche mystische dinge nach. besonders diese angebliche „anziehungskraft“. dann schaue ich also in den mond und warte ab, ob irgendetwas mystisches mit mir passiert. im hinterkopf hab ich da immer noch das thriller-video…gruselig. damals! bis jetzt ist aber nichts vergleichbar ähnliches bei mir passiert. glaube ich… ich möchte nämlich nicht irgendwann ernsthaft sagen müssen: „ich bin anders, als die anderen“. nein. wie gruselig. ich zieh die schlafmaske gleich an. ich guck mir den mond heute nicht mehr an. sicher, ist sicher. man weiß ja nie…

gute nacht

gebeutelt

März 10, 2006

heute hab ich dann fr. müller im krankenhaus besucht. das arme ding hat ja gestern die mandeln rausbekommen. ich kann krankenhäuser nicht ausstehen. da riechts immer so komisch. jedesmal bekomme ich da als besucher kreislaufprobleme. jedes mal. aber in weiser voraussicht hab ich mich im vorfeld vorsichthalber lieber mit meinen kreislauftropfen gestärkt. dort angekommen sackte mir wieder alles blut aus dem kopf in die beine. mir war ganz schwummrig. naja, sollte ich umfallen war ich ja dort in besten händen. dann am besucherempfang nach fr. müller gefragt, und unfreundlich auskunft bekommen. stockwerk hab ich direkt gefunden, nur das zimmer nicht. gesucht. nix gefunden. dann kam mir ein älterer herr entgegen. gestützt auf so ein fahrbares infusionsgestell. ich dachte mir frag ich den mal, eh ich mir da noch nen’ wolf suche. was ich leider aufgrund meiner kurzsichtigkeit übersehen habe war die tatsache, dass der herr ausser diesem infusionsteil noch mit anderen delikaten katheter equipment ausgestattet dort im flur spazieren ging. sehe ich offenliegende kanülen, schläuche ect. geht bei mir ruckzuck gar nix mehr. dann heißt es, ganz schnell füsse hoch! war aber zu spät, also fragte ich ihn schnell, wo ich zimmer bla,bla finde. er blieb stehen und erklärte mir den weg. in der rechten hand also das infusionsgestänge mit lecker kanüle im handrücken, plus urinbeutelchen was am handgelenk, wie diese häßlichen mänerhandtaschen, hin und her baumelte. ganz fix versuchte ich das gesehene zu verdrängen und konzentrierte mich auf das gesprochene. der herr meinte es wohl besonders gut mit mir, und erklärte mir den weg zusätzlich wild gestikulierend mit der „vermeintlich“ noch freien linken hand. was ich dann sah, war ein zweites beutelchen, was ebenfalls mit schlauch am handgelenk hing. mhh. ein blutbeutelchen, dessen inhalt durch die bewegung, mit zich bläschen auf sich aufmerksam machte. mhh. nicht gut zapatka, gar nicht gut. ich hörte mich dann nur noch sagen :ah, ja vielen dank! danke! und ging schnurstracks zur nahegelegenen sitzgruppe um die ecke. man war mir schlecht und schwindelig. eine stationschwester fragte mich besorgt, ob es mir nicht gut ginge. ich war wohl etwas blaß. doch, doch geht gleich wieder, sagte ich. nach ein paar minuten gings dann auch wieder. hab dann recht schnell fr. müllers zimmer gefunden. als ich die nierenförmigen spuckschüsselchen sah und das eine von fr. müllers zimmergenossin, auch bis zum rande gefüllte, wurde mir auch nochmal ganz anders. naja, ich konnte fr. müller dann zum glück, die trotz ihrer gestrigen op recht munter war, zu einem kleinen spaziergang an der frischen luft überreden. die luft in dem zimmer war nämlich ebenfalls alles andere als gut. so drehten wir dann unsere obligatorische runde, sonst ja eher im schlachthof, heute mal im paulinenstift. kurz nach unserem rundgang, traf dann auch schon der nächste besuch für fr. müller ein, und ich machte mich aus dem staub. froh nicht umgefallen zu sein, genoss ich auf meinem fahrrad die krankenhausfreie luft.

herrlich!

der fake

März 8, 2006

sonnenlicht

März 8, 2006

scherben bringen glück

März 7, 2006


menno. die katze hat seit 5 jahren das erste mal etwas kaputtgemacht. eine vase. meine lieblingsvase. die war so schön bunt. wenn die im licht stand, dann leuchtete die ganz, ganz schön. und jetzt ist sie kaputt. runtergefallen und kaputtgegangen. war ein erbstück. keine ahnung ob wertvoll. glaube nicht. aber sie gefiel mir so gut, bis sie vom tisch fiel. ich hab aber nicht mit ihr geschimpft, hat sie ja nicht extra gemacht, oder vielleicht doch? nein, nein. die katze ist halt nicht so geschickt, zumal nach meiner umräumerei eh alles viel katzenunfreundlicher ist, und sie auch noch gar nicht so genau weiß wo jetzt was steht. ich hatte mal eine „hummelfigur“, diese kitschigen alten porzellan- figuren. die sind ziemlich viel wert, wenn es sich um ein altes original handelt. auf jedenfall hatte ich mal so ein altes original, ein geschwisterpärchen, noch von meinen großeltern. während meines studiums hatte ich häufiger bedrohliche finanzielle engpässe. als wieder ein solcher finanzieller engpass mir das leben schwer machte, dachte ich an diese hummelfigur. ich überleget wirklich hin und her, soll ich die verkaufen…, oder lieber nicht. ich sollte, wollte ich meine strom- und telefonrechnung bezahlen. ein befreundeter antiquitätenhändler der familie sollte der käufer sein. ein ehrlicher typ, was sehr selten in dieser berufssparte ist. also nahm ich diese hummelfigur, stellte sie auf meinen glastisch, reinigte sie ganz, ganz vorsichtig. überlegte mir wie ich sie am besten transportieren sollte damit nichts kaputtgeht, denn fehlt nur ein klitzekleines eckchen vom porzellan, wäre sie nur noch halb soviel wert. ich konzentrierte mich also dermaßen, sie ganz behutsam zu behandeln, und bloß nichts umzustossen, damit auch ja nix dran passiert. so kurz vor dem großen geldseegen. als ich sie dann in so luftpolsterfolie für den transport zum antiquitätenhändler einpacken wollte…da passierte es. ich blieb mit dem ärmel meines pullis irgendwie hängen, und sie fiel um. zack! beide köpfe rollten über den glastisch. was eine scheisse. ich hatte einen knallheißen roten kopf und mir wurde speiübel. das konnte doch jetzt nicht wahr sein. so eine kacke. nein, nein… nein. von leichter panik angetrieben, dachte ich mir, kleb ich die köpfe einfach wieder an. mit sekundenkleber. dank der sauberen und glatten bruchstellen ging das auch ziemlich gut. nachdem die köpfe wieder festgewachsen waren, sah es eigentlich wieder so aus als sei gar nichts passiert. klar war auch, dass ich dem bekannten antiquitätenhändler nicht unbedingt auftischen würde, dass vor 2 std. noch die köpfe ab waren. dafür schäme ich mich auch ein wenig. aber ich brauchte unbedingt dieses geld. dann fuhr ich mit den hummelfiguren im gepäck, in den laden. ich hatte meinen besuch angekündigt. angekommen, schaute er sich die figur an, drehte und wendete sie. nahm eine lupe zur hand, um sie auf echtheit zu prüfen. sie war echt. die köpfe hielten gott sei dank auch den prüfgriffen stand. erleichtert das nichts abgefallen war, sah ich mich schon mit barem und schlechten gewissen aus dem laden gehen. da nahm der bekannte antiqitätenhändler eine kleine taschenlampe, und leuchtete der figur durch ein loch am boden ihres körpers ( haben alle originalen hummelfiguren), ins figureninnere hinein. und dann kam das vernichtende urteil: die sind geklebt! scheisse. was? die sind geklebt worden, ach?! er zeigte mir dann, mit der taschenlampe hineinleuchtend den lichtaustritt an den von mir geklebten bruchstellen. wie peinlich. tja, pech gehabt zapatka. zu recht! ich bekam aber trotzdem 250.- dm von ihm. so ging ich mit dem baren und sau mäßig schlechtem gewissen aus dem laden. bis heute plagt mich dieses schlechte gewissen bzgl. meines beschißversuchs. ich weiß, zu recht!

glück im unglück

es schneit

März 3, 2006


es schneidet hab ich als kind immer gesagt, wenn’s geschneit hat. ich hab unter anderem auch immer „bifi, kos met“ gesungen, statt „bifi, muss mit“. damals. auf jedenfall schneits. und zwar heftig. überhaupt hat’s ziemlich viel diesem winter geschneit. kennt man in dem ausmaß ja nicht aus unseren gefilden. schon gar nicht, dass was liegenbleibt. mit hr. hatzfalatz hab ich so ein ding, dass immer wenn’s schneit wir uns dieses mit 2 worten per sms mitteilen. ich finde das lustig. ich glaube das hat primär mit der tatsache zu tun, dass man dann unweigerlich aus dem fenster schaut, ob’s wirklich schneit…zumindest wenn man nicht grade draussen ist. besonders lustig ist es, wenn’s so gar nicht schneit, oder im sommer wenn’s gar nicht schneien kann. der andere aber vorsichtshalber trotzdem lieber mal raus guckt. funktioniert eigentlich immer. wir haben sowas immer in der schule gemacht. zu der zeit noch, um den unterricht nicht zu stören, mit kleinen zetteln. landete der zettel dann in der reihe vor einem, hatte man richtig spass, wenn sich der kopf des zettellesers richtung fenster bewegte. da kann ich mich immer noch total dran erfreuen, an solchen sachen. das ist so doof! lustig war auch immer wieder einen zettel mit dem spruch „wer hat eigentlich die fussabdrücke an die decke gemacht?“. ha, haaa. das war so sau komisch! so sau doof!

schenkelklopper


muss ich in den letzen tagen niessen. oder aber, andere sagen sie seien total erkältet, dann schiesst mir als erstes „vogelgrippe“ durch den kopf. vogelgrippe, ist irgendwie immer das erste was ich dann denke. nicht das ich es ernsthaft annehme, aber es ist irgendwie der erste gedanke. leider ist ja mittlerweile schon eine katze an der vogelgrippe gestorben. nun, die hat wohl auch von den vergrippten toten vögel gefressen, macht sinn dass das nicht gesund sein kann. jetzt wird ja erstmal empfohlen die katzen lieber zu hause zu lassen. besser ist das. meine geht ja zum glück eh nicht raus. ich gestehe, dass ich für die katze kein geflügelfressen mehr kaufe. man weiss ja nie. ich glaube sowieso, dass bezgl. der vogelgrippe eh’ keiner wirklich ahnung hat wie, und wodurch dieses virus so genau übertragbar ist. tritt man z.b. in vogelkacke von nem’ infizierten vogel, und trägt die dann mit den schuhen in die wohnung, hm…könnte doch gefährlich sein ?! wie dem auch sei, vorhin hat ein reporter im radio passanten in frankfurt gefragt, ob sie es für sinnvoll halten katzen lieber nicht mehr rauszulassen. eine frau sagte daraufhin, sie hielte das für völligen quatsch! wie bitte soll ihre katze aus frankfurt- bockenheim denn eben mal in den rügener sperrbezirk laufen können, und wieder zurück ? ob die dame weiss das vögel fliegen können?..ma waases net !

alle vögel, alle !