das "de clerk"

August 13, 2007


vitalwerte sind bei mir glaube immer noch keine erkennbaren zu verzeichnen. ich quälte mich heute dermaßen durch meinen arbeitstag, und hätte viel, sehr viel dafür gegeben, hätte ich den tag liegend verbringen dürfen. aber, da muss man durch, nicht wahr. sa. war weinfest mit dem besuch aus d-dorf und dem rest. wie immer im august. ich verließ ordentlich und sauber das haus. hätte ich am nächsten morgen meine handykamera noch bedienen können, man hätte vermutlich gedacht, die oderflut hätte mich gestreift. das weinfest verließ ich gegen 1:30h. dann stand noch eine verabredung zur rentnerdisko an. das taxi brachte mich sicher dort hin. die stimmung war prächtig. mein kleiner weißer blazer fiel einige male zu boden. ich konnte die auswirkungen dort bei den günstigen lichtverhältnissen nicht genau erkennen, aber ich erahnte sie. ein kurzcheck meiner weißen ballerinas, dokumentierte mir zu jedem zeitpunkt die aktuellen bodenverhältnisse. so wie die schuhe musste mittlerweile doch in etwa auch mein blazer aussehen, jedesmal wenn ich ihn erneut vom boden aufhob, nachdem er mir mal wieder abhanden gekommen war. als das licht anging, ignorierte ich einfach den blick zu meinen schuhen. ich bekam dann noch von herrn von hanack eine kurznachricht. wir telefonierten, und der abend sollte noch nicht zu ende sein.“de clerk, taunusstraße“ cool, kenn ich noch gar nicht! dem taxifahrer gab ich bestimmt unser neues ziel vor „ins de clerk, taunusstraße“.“kenn ich nicht, wo solln das da sein?“ sagte und fragte der taxifahrer.“weiß ich nicht, de clerk, taunusstraße“, antwortete ich. ziel erreicht. kein „de clerk“, weit und breit. komisch. in der mitte der der taunusstraße bezahlt und ausgestiegen. herrn von harnack nochmal kontaktiert. ich: „wo issen das de clerk? er: „was?“ ich: „das deeecleeerg!“ er: “ hä? also…wir sind im flair, im FLAIiiiR“. ich: „ach so.ok…ähm, ja. wir sind gleich da“. hm, da hatte ich wohl was falsch verstanden, mehrmals falsch verstanden… aber taunusstraße war ja wenigstens schon mal richtig. das flair kenn ich ja. wie konnte ich denn „de clerk“ verstehen. naja, also ins flair. dazu braucht man nix sagen. um 6:30 da raus und nach haus. wäre mir bewußt gewesen wie meine klamotten aussahen, wäre ich schon vorm „de clerk“ DIREKT heim. zu hause noch schnell geduscht, meine füße sahen aus wie sau. dann noch mit herrn von harnack telefoniert, der sich vergewissern wollte ob ich überhaupt zu hause angekommen bin. dann schlafbrille an, und den halben sonntag vor mich hin vegitiert. kaum gegessen. viel wasser getrunken, magnesium, multivitaminzeugs und aspirin geschluckt. das wars. fernseher an, aber lautlos. mein kopf fühlte sich an als hätte ich chinesische klangkugel darin rumfliegen. nicht einmal abends haarewaschen übern waschbecken ging. mir war dermaßen schwindelig, das ging gar nicht. ich hätte mich dazu anschnallen müssen. so was hatte ich ja noch nie. ein anderer teil der sa. gesellschaft hatte am so. noch einen balkonunfall. mit loch im kopf und geprellten arm, plus zwei kranktage. früher war vielleicht nicht „alles“ besser, aber eines ganz sicher, das befinden nach solchen nächten!

eijeijei