what a beautiful morning
Oktober 28, 2007
wer kennt das nicht, morgens von frischem kaffeeduft und leckeren backwaren aus dem schlaf gekitzelt zu werden…naja, oder zumindest kennt man es aus irgendwelchen werbespots und ähnlichem. wenn ein sichtbarer hauch jener gerüche langsam den weg durch die räumlichkeiten des entstehens aufnimmt, durch andere räumlichkeiten zieht, und schließlich die geruchsknospen der zu weckenden erreicht. die sich daraufhin ersteinmal wohlig räkeln, sich elegant im bette aufsetzen und aussehen als kämen sie grade frisch aus der maske. in wirklichkeit sieht das ganze doch in den meißten fällen etwas anders aus…so z.b. bei mir. die microfaserbetwäsche raschelt. ich finde die persönlich zu laut zum schlafen. mich hat das heute nacht genervt, ein wenig zumindest. dann wachte ich auch noch um 7:15 auf, genau meine zeit. ok, ohne zeitumstellung wäre ich ne stunde drüber, was aber nun an 7:15 auch nichts ändert. die schlafmaske hing auf halb acht, irgendwo auf meinem kopf herum, und meine haarfrisur war eine gänzlich andere, als sie es am abend zuvor war. das spürte ich. also lag ich erstmal einfach nur so da. ruhe. nicht bewegen. dann hörte ich mal vorsichtig in mich hinein. ich bin schon noch müde? ja. wie lange hatte ich denn bis jetzt geschlafen? 5 stunden. ach? zu wenig. heute ist? sonntag! cool. weiterschlafen? ja. gute idee. weiterschlafen. toll….wenn da nicht, wenn da nicht irgendetwas komisch roch. unangenehm, aufdringlich, und so beständig. was könnte das denn sein? ich überlegte ganz langsam und war grade wieder so am einschlafen, da hatte ich ein leise ahnung…das könnte…das könnte doch… katzenkacke sein. nee? doch. jetzt? ja. ist der katze doch egal. stimmt. ähnlich wie in der kaffeewerbung mit der tasse kaffee, stellte ich mir nun vor….wie der duft in nebelschwaden aus der tasse gefächert wird und so selbst durch türschlitze kriecht. nur, es handelte sich hier weder um irgendeine kleine tasse, noch musste jemand aktiv fächern, geschweige denn…roch es annähernd nach kaffee. genau jenes, was sich da vom bad aus durch den flur, bis hin zu meinem bette brachial den weg bahnte…war scheiße. scheiße war das. also tat ich, was ich tun musste. aufstehen! erstmal aufsetzen, raschel, dann aufstehen, raschel, kacke aus dem katzenlo schaufeln, boah ey, fenster auf, luft, ein kurzer blick in den spiegel, ach herr je…und, zurück in die bettenburg, schnell, raschel, raschel. ruhe.
schüss
das seitenschläferkissen
Oktober 25, 2007
das neu erstandene seitenschläferkissen, taugt nichts. nicht für meine schlafgewohnheiten. seit geraumer zeit habe ich eine seltsame schlafposition, ähnlich der stabilen seitenlage. was ja nicht verkehrt ist. im laufe der nacht aber, zumindest bei mir, treten hüftige kreuzschmerzen auf. die postion ist , für mich, auch nur auf der linken seite liegend bequem. auf der rechten seite geht das gar nicht. dann stieß ich letzte woche auf dieses tolle seitenschläferkissen. das wärs, damit könnte ich weiterhin die seltsamen schlafposition einnehmen und wäre abgefedert…das geht dann bestimmt nicht mehr so aufs kreuz. also, das ding bestellt. unsere erste nacht war eine einzige katastrophe, eine kissen- und deckenschieberei, haste nicht gesehen. da wurde umgedreht, ausgetauscht, porbegelegen, wieder was umgebettet, probegelegen, erneut umgeschichtet, und wieder probegelegen… und so weiter…und so fort. gegen 1:00 gab ichs dann auf, und schmiss es raus.
die kissenwurst
basti
Oktober 24, 2007
morgens auf dem walkmühlboulevard grüße ich allmorgendlich 3 leute und ihre hunde. jeden tag die selbe route. da kennt man sich. so auch dackel basti. basti ist ein rauhaardackel, die laufen irgendwie sehr lustig…so dackel. das frauchen von basti ist eine etwa endfünfzigerin und sieht morgens alles andere als begeistert aus. sie läuft immer 5m vorweg, und er hinterher. heute morgen dann traf ich basti fröhlich über die straße am park wackeln. alleine. das frauchen sah ich weit und breit nicht. basti war auf dem weg zum weiher, zumindest lief er in diese richtung. das wunderte mich, zumal einige autos übelst durch diese straße am park brettern. und bastis frauchen, nein sie würde ihn da glaube ich nicht alleine rüberlaufen lassen. basti hat keine leine. ich dachte mir, der ist bestimmt auf abwegen…und frauchen hats nicht bemerkt. ich stellte mein fahrrad ab. und rief „basti, huhu…basti“. und basti kam tatsächlich an. jetzt stand ich da mit dem dackel. und nun? ich weiß wo basti in etwa wohnt. der hatte aber leider keine leine. in den fahrradkorb konnte ich den ja nun auch nicht packen. also schloß ich das fahrrad ab, nahm ihn auf den arm und schleppte ihn in richtung zuhause, welches direkt einige häuser neben meiner arbeitstätte liegt. man war der schwer, und so unbiegsam. ich kenn mich ja wenn überhaupt mehr so mit dem tragen von katzen aus, die lassen sich irgendwie targegerecht formen. der dackel der war aber starr wie ein eisenquader…den hätte man eher so wie ne stange weißbrot tragen können. ich trug ihn dann angedeutet über die schulter geworfen. das ging ganz gut. kurz bevor ich vor dem haus ankam, sah ich schon sein frauchen mir entgegenkommen. sie schlug die hände überm kopf zusammen und rief „bastiii, wasmachstdudennfürsachen!“ sie sagte dann noch dinge wie…das hätte er noch nie gemacht, eieiei, seit 10 jahren nicht, was denn bloß in ihn gefahren sei, wie er bloß auf diese idee gekommen ist, was da alles hätte passieren können, eieieieieii…mein gott, mein gott, mein gott…basti, basti, basti. naja, nun war er ja wieder da. alles war gut. meine rechte schulter angesabbert..und ich roch nach hund. sie bedankte sich noch tausendmal und ich dachte mir, guckt man denn nicht ab und an mal hinter sich…beim gassi gehen, auch nach 10 jahren…ob der hund noch da ist?
nee?
nachtrag 7. februar 2008:
das „ausgeliehene“ dackel-bild habe ich selbstverständlich postum herausgenommen. gar keine frage! das hier ist jetzt kein dackel… aber,“emma“! ein hund. emma kenne ich gut. sie hält gerne ihren mittagsschlaf bei mir auf dem schreibtisch im büro und sabbert mir die orangenen telefonnotizblockseiten voll. wie süß. emma hat mir höchstpersönlich versichert, es sei ok ihr abbild im kontext mit dem „dackel-post“ einzustellen…auch wenn sie alles andere als ein dackel ist…wie man erkennen kann. emma hat halt ein großes herz, deshalb lieben wir sie sehr. emma forever!
miau
Oktober 21, 2007
die pornos
Oktober 15, 2007
noch ne tüte
Oktober 8, 2007
nachdem mich der komatöse kioskamnn neulich fragte, ob ich mein flaschenpfand woanders abgeben würde und ich ihm geantwortet habe, dass ich das alles in meiner küche stapele…da bekam der kioskmann plötzlich und unerwartet ganz große wache augen. er konnte wohl 1+1 zusammenzählen, und sich ausmalen was sich da so bei mir in der küche alles angetürmt hatte. er meinte, das sei bares geld! ach, stimmt ja! er bekam dann von mir 2 große tüten leergut. eigentlich aber nur, weil…die co²meßler heute kommen wollten. also ich dachte sie wollten heute kommen, sie kommen aber erst nächste woche. deshalb hatte ich mal etwas das küchenentrè gelichtet, da kommt ja sonst ausser der katze und mir keiner mehr durch, und das auch nur hintereinander. ich stellte also die tüten dort ab und sagte er könne ganz in ruhe zählen, ich würde das geld eh erst morgen abholen. ich glaub’ das fand er nett von mir. wenn der wüßte was da noch alles aus der küche muss…ich hätte ja zu gern so nen supermarktpfandflaschenschredder.
und noch ne tüte, und noch ne tüte
die walser-tüte
Oktober 6, 2007
heute nacht befand ich mich auf einer safari. wo weiß ich nicht, ich schätze mal es war irgendwo in afrika. es sah dort zumindest so aus, wie man sich afrika halt so vorstellt. ich saß mit anderen leuten, keine ahnung wer das war, in zweierkörben jeweils auf einem hohen tier. was das für tiere waren weiß ich leider auch nicht mehr. das tier, welches mich trug war entweder betrunken, oder einfach nur extrem wacklig zu fuß. es schwankte so sehr, dass ich manchmal fast herauzufallen drohte. herauszufallen wäre auf diesem wege schlecht gewesen, denn schließlich befand ich mich auf einer safari und überall waren exotische und gefährlich tiere zu sehen. sehr interessant, sollte man unbedingt mal machen. an einer stelle dann hatte mein korbtragetier aber eine solche schräglage, das ich mit meiner hand fast den sandigen boden berühren konnte. ein paar meter weiter lag jetzt natürlich ein löwe in so nem trockenstrauch rum. ich schätze mal, ich dachte sowas wie…der soll da mal schön liegen bleiben, und das korbtragetier macht sich bitte mal schnell wieder grade! das korbtragetier blieb aber schief, und der löwe ..na der kam natürlich auf mich zu. da bekam ich angst. mein korbnachbar machte gar nichts, vielleicht saß da auch gar keiner neben mir. was weiß ich. auf jeden fall musste ich mir schleunigst etwas überlegen. instinktiv nahm ich aus meiner bäcker-walser tüte das laugencroissant heraus, zerknüllte die tüte zu einem wurfgeschoss und warf es so weit wie es ging über den löwen hinweg in die walachei. und tatsächlich, mein plan ging auf. der löwe rannte sofort der zusammengknüllten walser-tüte hinterher und war somit in sicherer entfernung. puh! das schwankende tier balancierte seine schräglage aus, ich saß wieder sicher und fest im korb und die karawane zog weiter. das war knapp. wie gut das ich was vom bäcker dabei hatte!
die tüten sind echt gut!
gestern die ricolas
Oktober 5, 2007
freitags ist ja bei mir einkaufstag. seit dem neuen job erledige ich diesen jetzt meißt in der mittagspause. heute kaufte ich also auch wieder in der mittagspause ein. 2 tüten voll. zum transport werden die an den fahrradlenker gehängt, und das fahrrad geschoben. sieht mit den penny tüten schön assi aus, penny tüten sehen aber …egal ob man sie an den lenker hängt, oder trägt immer assi aus. nun also die tüten hingen dann da so, und ich schob. als ich aufeinmal ein „pfhhhhh“ geräusch hörte. der erst blick galt meinem vorderreifen. ich blieb stehen und lauschte an ihm. man konnte es ganz deutlich hören, da entwich irgendwo ordentlich luft. am reifen selbst konnte ich jedoch nichts erkennen, er wurde auch nicht platter. dann bemerkte ich aber, mein einer fuß wurde nass. dann bemerkte ich auch nasses an der tüte, und dann sah ich einen winzig kleinen strahl flüssigkeit fontänenartig aus der tüte schießen. die cola, oder die fanta. eines von beiden musste es wohl sein. in jeder tüte hatte ich nämlich gewichtsausgleichend anteilig schweres und leichtes zusammengepackt. in jeder tüte war eine flasche. immer kaufe ich sachen die entweder offen oder abgelaufen sind! ich kramte also schnell die flasche aus der tüte. es war die fanta. da war doch tatsächlich ein winziges loch drin. im unteren drittel, und die fanta schoß in einem ungfähr 30 cm langen strahl aus ihm heraus. das gibts ja wohl nicht! wieso ist denn da jetzt ein loch drin? auf dem transportband vom penny war das loch noch nicht drin. man. die konnte ich ja in diesem „zu“stand so nicht weitertransportieren. ich könnte den deckel abdrehen damit ich der fontäne etwas den druck nehme und hoffen, dass noch das eine drittel bis zu hause drin bleibt. es klebte zu diesem zeitpunkt schon alles wie sau. nee, wirklich nicht. kurzer hand stellte ich die fanta direkt neben einem kackhaufen in der gneisenau ab. kack fanta. ein kind was an der hand seiner mutter vorbeikam schaute das szenario im vorbeigehen an. und ich kommentierte noch, dass die fanta ein loch hat, als müsse ich mich jetzt hierfür noch rechtfertigen…. zu hause musste ich dann erstmal die anderen sachen aus der tüte abwaschen. alles vebappt. ich habe bis jetzt für das loch keine erklärung, es war nichts in der tüte was ein solches, wenn auch winziges loch in die wand der fanta hätte bohren können. und dann, wieder im büro… nahm ich mir irgedwann eins von den „ohne zucker“, aber mit zuckersatzstoff gesüßten ricolas, die ich gestern bei schlecker kaufte und… nachdem ich bauchweh bekam an meine kollegin weiterverschenkte. WEIL ich bemerkt habe, dass ich jetzt immer nach solchen bonbons mit zuckerersatzstoff bauchweh bekomme. das gleiche bauchweh wie schon bei den vivil-zitronenmelisse-bonbons, letzte woche. 2 gehen, alles was drüber ist scheint seit neustem bei mir bauchweh zu verursachen. vertrage ich wohl irgendwie nicht mehr. etwas später kam dann meine kollegin zu mir und meinte, es sei kein wunder das man von den bonbons bauchweh bekommt, die seien ja auch schon lange abgelaufen. was? die hab ich aber doch gestern erst bei schlecker…ach ja…richtig, ich kaufe ja immer abgelaufene oder offene sachen!
heute die fanta
der feiertag
Oktober 3, 2007
nach den tagliatelle al salmone und dem tiramisu vom peppi ist man zwar einige zeit bewegungsunfähig….aber das macht ja an einem tag wie diesem… zum glück so rein gar nichts!
köstlich, köstlich, köstlich!
der sekundenkleber
Oktober 1, 2007
gestern war sonntag, verkaufsoffener sonntag und das finale von „7 tage 7 tische“. da war ich, erst beim tisch vom heimatmagazin und dann nochmal mit dem kikoehn shoppen, und zum finalen ende nochmal ne stunde beim heimatmagazin. dann war ich nach einer kindgerecht geschnittenen rindswurst müde und bin heim. beim shoppen hab ich mir unter anderem ein paar orringe gekauft. nix teures. in diesem fall so billig, dass der eine der mir runterfiel, in zwei teile zerbrach. sauber vom stecker getrennt lag er da, gezweiteilt. scheiße. sowas ärgert mich, auch wenns günstig war. ich nahm die bruchstelle in augenschein. könnte man kleben. mit sekundenkleber. sekundenkleber ist mein lieblingskleber. was ich schon alles wieder damit heile gemacht hab, die liste wäre lang. also habe ich den korpus wieder an den stecker geklebt, und ein paar sekunden fixiert. während ich fixierte dachte ich mir, komm machste zur sicherheit auch noch nen tupfer auf den noch heilen ohrring. wenn der auch so scheiße verarbeitet ist kann das ja nix schaden. hier ein tupfer drauf, da ein tupfer drauf. ach, und hier und da nochmal nen extratupfer. fertig. dann ließ ich sie liegen zum trocknen. weiß ja jedes kind, was passiert wenn sekundenkleber an stellen kommt die nicht geklebt werden sollen. also geduld. nach ner viertel stunde dann zog ich die neuen ohrringe an. und behielt sie auch den rest des tages an. test bestanden, alles blieb auch dran. prima! abends als ich mich dann bettfertig machte, wollte ich die ohrringe dann ablegen. ging aber nicht. festgeklebt. sehr fest. hm. sekundenkleber. und jetzt? wie doof… die klebten so bombensicher am ohrläppchen, als gehörten sie einfach dazu, schon immer. ich zog dran rum, versuchte sie zu drehen. vergebens, das ohrläppchen machten alle bewegungen unweigerlich mit und die ohrringe blieben genau dort wo ich sie festgeklebt hatte. für immer. für imme rund ewig. nein, nein, nein. so schön sind sie dann nämlich auch nicht. und nun, wo endeten denn immer die vielen geschichten vom sekundenkleber mit hautkontakt? beim chirurgen! nee, das wär ja peinlich. ok es waren ja nur ohrringe, schließlich hab ich mir ja nich beide hände aneinandergeklebt, oder sowas. ich entschloß mich dazu den chirurgischen eingriff selbst vorzunehmen. ich benötigte eine schmale scharfe fläche…um zwischen ohrstecker und ohrläppchen zu kommen, eben irgendetwas um die beiden körper wieder voneinander zu trennen … nagelschere! was anderes hatte ich nicht. wäre die nagelschere nicht so blöd gebogen gewesen, hätte das funktionieren können. sie war aber gebogen, nagelschere halt. dann die idee, ich halte das ohrläppchen fest, und löse mit einer pinzette in immerwiederkehrenden drehbewegungen den steckerkorpus… das tut wahrscheinlich etwas weh, aber gut…genau so machte ich es! und tatsächlich begann sich der erste ohrring zu lösen, mit ihm auch etwas ohrläppchenhaut. aber nun gut, ein bisschen schwund gibts immer. hauptsache der fremdkörper war endlich wieder von mir ab. beim zweiten gings schon viel rutinierter, schneller und mit weniger eigenhautverlust. und, die ohrringe blieben bei der ganzen prozedur sogar ganz. die fallen so schnell bestimmt nicht mehr auseinander! und jetzt heißts erstmal:
einseitig dünn auftragen…und zukünftig nicht nur bei den ohren!
sollte in keinem haushalt fehlen


